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Katutura
ist der „schwarze“ Vorort von Windhoek. Durch den hohen Zugang in den
letzten Jahren – Landflucht – ist der Stadtteil jetzt auf geschätzt
über 250.000 Menschen angewachsen. Die Regierung ist vor allem aus
finanziellen Gründen nicht in der Lage, genügend Klassenzimmer für die
schulpflichtigen Kinder bereit zu stellen. So ist der Unterricht in
Zelten, armseligen Behelfsbauten und Schichtunterricht die Regel. Dies
gilt vor allem für die Grundschulen (bis Klasse 7, Ende der
Schulpflicht).
Nur
wenige Kinder haben danach die Möglichkeit, weiterführende Schulen oder
berufsbildende Einrichtungen zu besuchen. Die Eltern sind nicht in der
Lage, die Schul- und Heimgebühren zu tragen. Die Schulabgänger der
beiden Grundschulen haben daher keine Perspektiven für ihre Zukunft.
Projektziel
ist die Augheikas Primay School. Das Projekt soll die Zahl der
Klassenzimmer an der Schule von derzeit 24 Klassenzimmern um sechs
Klassenzimmer erhöhen. So soll der derzeit übliche Schichtunterricht
deutlich reduziert oder ganz abgeschafft werden, da nachmittags
Temperaturen herrschen, die einen
geordneten Unterricht nicht zulassen.
Projektbeginn
war im Herbst 2008. Aufgrund der derzeit angespannten Haushaltslagen und
der schwierigen bürokratischen Vorgaben ist mit einer Zuteilung
öffentlicher Fördergelder derzeit und auch mittelfristig nicht zu
rechnen. Daher hat sich das Sonnenkinderprojekt dazu entschlossen, das
Projekt ausschließlich mit eigenen Mittel zu schultern und dafür die
entsprechenden Rücklagen zu bilden. Nur so ist eine mittelfristige
Umsetzung überhaupt denkbar. Zur
gegebenen Zeit wird an dieser Stelle über den Fortschritt nachberichtet.
Stand: Februar 2010 |